Reiki„Reiki heißt übersetzt Universelle Lebensenergie. Wie wir diese Kraft aus dem Universum für uns und andere nutzen können, das werde ich Euch in den nächsten Tagen zeigen.“

Hawayo Takata nach Helen Haberlein

Zur Geschichte des Reiki

Im asiatischen Raum ist das Konzept einer universellen Lebensenergie weit verbreitet, ob Chi oder Qi in der traditionellen chinesischen Medizin, Prana in der ayurvedischen Lehre oder eben das japanische Ki, wie es auch im Aikido vorkommt. Aber auch im Westen ist dieser Gedanke nicht neu, Hildegard von Bingen nannte diese Energie „Viriditas“ oder „Grünkraft“, Wilhelm Reich „Orgon“.

Der Japaner Mikao Usui hat das Reiki-System, eine natürliche Heilmethode, bei der per Handauflegen universelle Lebensenergie übertragen wird, vor rund 100 Jahren entwickelt und über seinen Schüler Chujiro Hayashi und dessen Schülerin Hawayo Takata auch im Westen bereits an viele Millionen Menschen weitergegeben.

Neben der körperlichen Anwendung des Handauflegens ist Reiki jedoch für mich noch viel mehr – es bietet über die von Mikao Usui festgehaltenen Lebensregeln einen philosophischen Rahmen zur spirituellen Entwicklung und führt über die tägliche meditative Praxis bei der Eigenbehandlung zur Findung der eigenen Mitte, zum Stressabbau, zu mehr Klarheit und Gelassenheit.

Die Reiki-Lebensregeln lauten nach derzeitigem Stand der Forschung und Übersetzung:

  1. Gerade heute ärgere Dich nicht
  2. Gerade heute mache Dir keine Sorgen
  3. Sei dankbar für alles Lebendige
  4. Widme Dich aus vollem Herzen Deinem Karma/Deiner Lebensaufgabe
  5. Gewöhne Dich daran, freundlich zu Dir selbst und allen anderen Wesen zu sein

Takata ergänzte eine weitere hilfreiche Lebensregel, die im asiatischen Lebensraum selbstverständlich ist, aber für uns „Westler“ nach ihrer Erfahrung noch einmal extra betont werden muss:

  1. Ehre und respektiere Deine Ahnen, Deine Eltern, Deine Lehrer und die Älteren

Mikao Usui war es besonders wichtig, dass seine Methode allen Menschen zugänglich sein sollte. Deshalb sind die Behandlungen mit Reiki durch erfahrene Reiki-Therapeuten ein erster Schritt, um diese Methode kennenzulernen. Viele Behandelte, die Reiki so kennen und schätzen gelernt haben, lassen schon bald die eigene Einweihung in den I. und später auch II. Grad oder sogar den III., den Meistergrad, folgen.

Was mich persönlich dazu bewogen hat, Reiki weiterzugeben, sind die eigenen positiven Erfahrungen und tiefen Wandlungen körperlicher und seelischer Natur, seit ich diesen Weg eingeschlagen habe. Mir gefielen von Anfang an die Einfachheit, die Klarheit und die sanfte Kraft, die in Reiki liegen.

Reiki wurde zu einer Lebenseinstellung, die in meinen Alltag, meine Kurse und Behandlungen einfließt.

 

Reiki-Behandlungen

Der Ablauf: Nach einem kurzen Gespräch zur Klärung Ihres Anliegens legen Sie sich bekleidet auf eine bequeme Massageliege und erhalten eine rund einstündige Behandlung. Während der Behandlung lege ich Ihnen die Hände für jeweils wenige Minuten an verschiedenen Körperstellen auf, manchmal direkt, manchmal mit ein paar Zentimetern Abstand, je nachdem, welche Beschwerden im Fokus Ihrer Behandlung stehen. Im Anschluss an die Behandlung lasse ich meine Klienten gerne noch eine kurze Zeit ruhen und nachspüren, bei Bedarf rundet eine kurze Nachbesprechung die Behandlung ab.

 

Reiki-Ausbildung

Gerne bilde ich Sie im I. und II. Grad des Reiki-Systems aus. Insgesamt umfasst das aus der Usui-Methode entstandene Reiki-System vier aufeinander aufbauende Grade:

Reiki I. Grad – Schon nach Erhalt des ersten Grades kann man sich und andere behandeln. Während des Ausbildungswochenendes erhält man einen Einblick in Geschichte, Philosophie und Wirkungsweise des Reiki-Systems. Die Unterstützung der körperlichen Heilung steht beim I. Grad im Vordergrund.

Reiki II. Grad – Voraussetzung für den II. Grad ist eine mindestens halbjährige tägliche Praxis der Eigenbehandlung nach Erhalt des I. Grades. Im II. Grad werden drei Symbole gelehrt. Sie dienen der Verstärkung der Reiki-Kraft, der Fernheilung und der mentalen Behandlung. Bei der Einweihung in diesen Grad ist die seelische, emotionale Weiterentwicklung das Ziel.

Reiki III. Grad (Meistergrad) – Diese Stufe eignet sich vor allem für Menschen, die Reiki in ihren Berufsalltag integrieren möchten oder eine tiefere spirituelle Entwicklung anstreben. Voraussetzung ist der Reiki I. und II. Grad.

Reiki IV. Grad (Lehrergrad) – Der Lehrer wird häufig zusammen mit dem Meister in einer mehrmonatigen oder sogar jahrelangen Ausbildung unterrichtet. Er ist die Voraussetzung andere in Reiki einweihen zu dürfen.

 

Meine Unterrichtsinhalte:

Reiki I. Grad

  • Einweihung in den I. Grad
  • Die Geschichte des Reiki
  • Die Reiki-Lebensregeln
  • Individuelle Fragen rund um die Reiki-Einweihung
  • Körperliche Aspekte der verschiedenen Handpositionen
  • Techniken und Handpositionen der Selbstbehandlung
  • Techniken und Handpositionen zur Behandlung anderer Personen
  • Raum für individuelle Fragen

Reiki II. Grad

  • Einweihung in den II. Grad
  • Die drei Symbole
  • Verstärkung der Reiki-Kraft
  • Fernbehandlungen
  • Mentalbehandlungen
  • Die Anwendung von Affirmationen
  • Arbeit mit dem Inneren Kind und dem Schatten
  • Raum für individuelle Fragen

Infos, Kosten und Termine

Alle Reiki Einweihungen finden nach persönlicher Absprache in Kleingruppen oder auf Wunsch auch als Einzelsitzung statt. Ein Seminar dauert in der Regel von Freitagabend bis Sonntagmittag. Ich biete allen Interessierten ein kostenloses individuelles Infogespräch an.

Seminarkosten:

  • Grad I: 200 € (Bei Einzelsitzung 220 €)
  • Grad II: 500 € (Bei Einzelsitzung 600 €)